Kultur im Kino Davos - WAS WÄRE WENN

So 20.9 | 20 Uhr

La vache - Unterwegs mit Jacqueline (2016)

Komödie

92’, FSK 0, Regie: Mohamed Hamidi

Der Traum des armen Bauern Fatah aus Algerien geht endlich in Erfüllung: Er erhält eine Einladung zur Landwirtschaftsmesse im fernen Paris, wo er seine geliebte Kuh Jacqueline der Öffentlichkeit präsentieren darf. Voller Tatendrang - und mit finanzieller Hilfe seiner Dorfgemeinschaft - reist Fatah mit dem Schiff nach Marseille, von wo aus er den abenteuerlichen Weg quer durch Frankreich nach Paris mit seiner Kuh zu Fuss zurücklegt. Das seltsame Gespann bleibt jedoch nicht lange unbemerkt. Das lustige und ergreifende Roadmovie hält unerwartete Wendungen und Begegnungen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten bereit. Eine bezaubernde Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen.

Trailer

Do 24.9 | 20 Uhr

Her (2013)

Filmdrama

126’,FSK 12, Regie: Spike Jonze

mit Joaquin Phoenix, Amy Adams, Scarlett Johansson

Theodore arbeitet in einer Agentur. Dort verfasst er handgeschriebene Briefe, um Menschen zu trösten. Er selbst aber fühlt sich einsam, seit seine Frau sich von ihm getrennt hat. Das ändert sich, als er ein neues, lernfähiges und personalisiertes Betriebssystem für seinen Homecomputer installiert. Doch was, wenn „Samantha" bald mehr als seine engste Vertraute wird?

Wir zeigen den Film anlässlich des Davos Digital Forums 2020.

Fr 2.10 | 20 Uhr

Verliebte Feinde (2012)

Dokumentation

112’, FSK 0, Regie: Werner Schweizer

Iris und Peter von Roten sind das wohl provokativste und schönste Ehepaar der jüngsten Schweizer Geschichte. Die Liebe führte diese zwei starken und auch gegensätzlichen Persönlichkeiten zusammen. Die Juristin Iris von Roten schreibt 1958 ein feministisches Manifest «Frauen im Laufgitter», das die ganze Schweiz in Aufruhr versetzt. Ihre Ehe mit Peter von Roten gründet auf einer Vereinbarung, die beiden Partnern die völlige Eigenständigkeit in ökonomischen, beruflichen und sexuellen Belangen bietet. Ein radikaler Lebensentwurf, der in seiner Kühnheit und Konsequenz heute noch fasziniert.

Trailer 

07.10 | 15.30 Uhr und 19 Uhr

Sleepers (1996)

Drama150', FSK 16, Regie: Barry Levinson

Das prämierte US-Filmdrama «Sleepers» aus dem Jahr 1996 zeigt eindrücklichauf, wie (sexueller) Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu lebenslänglichem Leid führt. Im Film wie im realen Leben stellen sich Fragen: Wie kann man Kinder und Jugendliche besser schützen? Wie kann den Opfern geholfen werden? Wohin sollen sie sich wenden? Anwesende
Fachpersonen und Vertreter des «Vereins IG Kinder schützen» stehen für Fragen zur Verfügung und informieren bezüglich Fachstellen und Schutzkonzepten.

Der Anlass findet statt im Rahmen von "Aktionstage Phsychische Gesundheit".

Veranstalter ist "Verein IG Kinder schützen". Fragen und Anmeldung bitte via kontakt@kinderschuetzen.com.

Do 8.10 | 20 Uhr

Internation Film Night
Infos folgen

Di 20.10 | 20 Uhr

Pax Helvetica: Neue (alte) Schweizer Geschichte

‪Social Media Content mit Sven Paulin

Der Davoser Videoproducer Sven Paulin hat den Kulturplatz bereits im Winter 2019 besucht und ‪die Spielregeln und Herausforderungen des mobilen Medienkonsums aufgezeigt. Mit seinen Erfahrungen als Youtuber und als selbstständiger Producer für verschiedene Schweizer Webvideo-Formaten ist Sven Paulin ein spannender Diskussionspartner. Jetzt stellt er seine ‪neue Social Media Doku-Serie „Pax Helvetica“ vor: Die Schweiz ist schön, sicher, reich... und langweilig? Finden wir's gemeinsam heraus.

Trailer

Do 22.10 | 20 Uhr

Hafis und Mara(2018)

Dokumentation 

88’, Regie: Mano Khalil

„Hafis & Mara“ erzählt vom Lebensabend eines ungleichen Künstlerpaars: des schweizerisch-libanesischen Künstlers Hafis Bertschinger und seiner treuen Ehefrau und Mäzenin Mara. Hafis ist ein unermüdlicher Reisender, ein Grenzgänger zwischen Welten und Kulturen, der noch im hohen Alter wie ein Besessener Kunst schafft. Er liebt das Experimentieren und die Herausforderungen; in seiner Kunst, in Beziehungen, im Alltag. Doch seine bedingungslose Hingabe zur Kunst und seine Impulsivität hat auch viele Wunden aufgerissen. Der Film „Hafis & Mara“ richtet den Blick nicht nur auf den Künstler, sondern auch auf seine stille Frau Mara, die der ruhende Pol in seinem Leben ist und seine Höhenflüge stets überhaupt erst möglich macht.

In Anwesenheit des Künstlers und mit Artist Talk.

Mo 2.11 | 20 Uhr

Platzspitzbaby (2020)

Drama

100‘, FSK 12, Regie: Pierre Monnard

Die elfjährige Mia zieht bei der Schliessung der offenen Zürcher Drogenszene 1995 mit ihrer drogenabhängigen Mutter in ein Dorf im Zürcher Oberland. Für eine kurze Weile scheint es, als würde die Mutter ihre Sucht in den Griff bekommen; Mia geht zur Schule, findet Anschluss an eine lokale Jugendbande und schliesst neue Freundschaften. Doch dann wird Sandrine rückfällig. Obwohl Mia mit aller Kraft um ihre Mutter kämpft, beginnt die Situation zunehmend zu eskalieren.

Trailer 

Do 12.11 | 20 Uhr

Zauberberg (1982)

Drama

146‘, FSK 16, Regie: Hans W. Geissendörfer

Der Hamburger Patriziersohn Hans Castorp besucht 1907 seinen lungenkranken Vetter auf der Schatzalp. Dort verfällt er der morbiden Faszination dieses Ortes. Obwohl er nicht krank ist, bleibt er 7 Jahre. Diese Verfilmung zeigt authentisch die seelische und geistige Verfassung einer ganzen Epoche.

Fr 20.11 | 20 Uhr

Bödäla – Dance the Rhythm (2010)

Dokumentation

78‘, FSK 0, Regie: Gitta Gsell

Das temporeiche, liebevoll realisierte Werk ist ein Film über Menschen, die ihre Füsse archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen in der Innerschweiz und dem Appenzellerland begibt sich die Dokumentation auf eine Reise zu StepptanzFlamenco und Irish Dance. Der Film begeistert nicht nur Tanzfans und wurde mit dem Prix du Public, dem Publikumspreis der Solothurner Filmtage, ausgezeichnet. Fetzig und mitreissend-wie ein Musikfilm sein sollte! 

Do 26.11 | 20 Uhr

Suot tschêl blau (Under Blue Skies) (2020)

Dokumentation 
70’, FSK: 12, Regie: Ivo Zen

Die atemberaubende Landschaft des Oberengadins ist in den 1980er Jahre Schauplatz einer Tragödie, die lange tabuisiert wurde. Von den Zürcher Unruhen inspiriert wird der Dorfplatz von Samedan zum Treffpunkt der Engadiner Jugendkultur. Auch das Heroin macht nicht am Berg halt. Die Drogensucht und der Tod der eigenen Kinder ist ein Schock und Schuldzuweisungen spalten die Gemeinschaft. Der Film gibt den Erinnerungen, welche Eltern und Freunde so lange für sich behalten haben, einen Raum. Ist heute eine Versöhnung unter diesem tiefblauen Himmel möglich?

In Anwesenheit des Künstlers und mit Artist Talk.

 

Mi 2.12 | 20 Uhr

Unerhört jenisch

Dokumentation/Musik

92‘, FSK 6, Regie: Karoline Arn, Martina Rieder

Die Suche nach ihren jenischen Wurzeln führt Stephan Eicher und seinen Bruder Erich in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.

Trailer

Do 10.12 | 20 Uhr

Infos folgen

So 20.12 | 20 Uhr

Der Rächer von Davos

Musikalisch live untermalt von Andi Schnoz

1924 produziert der "Zürcher Gotthard-Film" den melodramatischen Stummfilm "Der Rächer von Davos", in dem sämtliche damaligen Wintersportarten gezeigt werden und bei dem viele Einheimische mitmachen. Der Abenteuer- und Liebesfilm wird anlässlich der Olympischen Winterspiele 1924 gedreht und ist ein grosser Erfolg. Ein Stück echte Davoser Kinogeschichte mit einer Einführung von Walter von Ballmoos und musikalisch live begleitet vom Bündner Gitarristen Andi Schnoz.

Trailer 

Der Eintritt ist frei und grosse und kleine Spenden zur Projektunterstützung sind erwünscht. Der Kultur Platz Davos 2.0 bietet pro Vorstellung für max. 30 Personen Platz. Es gilt das jeweils aktuelle Corona-Schutzkonzept. Der Einlass erfolgt in der Regel ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn. Reservationen sind nicht möglich, es gilt first come, first served.

 

 

 

Built with Berta.me